Aus dem Berliner Sinfonie-Orchester wurde im August 2006 das Konzerthausorchester Berlin. Der neue Name zeigt, wie sehr das Orchester mit seinem Haus verbunden ist: Mit fast 100 Konzerten pro Saison prägt es den Spielplan des Konzerthauses. Gemeinsam mit seinem neuen Chefdirigenten Lothar Zagrosek wird das Konzerthausorchester Berlin mit spannenden Programmen und neuen Konzertformaten weiterhin das musikalische Leben der Hauptstadt bereichern.
1952 gegründet, erfährt das Berliner Sinfonie-Orchester (BSO) unter Kurt Sanderling als Chefdirigenten (1960-1977) seine entscheidende Profilierung. Mit ihm erwirbt das BSO internationale Anerkennung. 1977 wird Günter Herbig zum Chefdirigenten berufen, und nach seinem Ausscheiden übernimmt 1984 Claus Peter Flor die Leitung des Orchesters. Im selben Jahr wird Karl Friedrich Schinkels berühmtes Schauspielhaus als Konzerthaus wiedereröffnet, und das BSO erhält am schönsten Platz der Stadt, dem Gendarmenmarkt, eine feste Spielstätte für seine Konzertreihen. Von diesem Heimathafen aus führt Flor das Orchester in zahlreichen Gastspielreisen um die ganze Welt.